Fasten-Gedanken (2): Die Sache mit dem Fisch

Gerrmanns Tagesgedanken

„Er ist weder Fisch noch Fleisch“ – so sagt man von einem Menschen, bei dem man nicht so genau weiß, woran man ist. Fügt man im zweiten Wort nur ein einziges S hinzu, ist klar: Es handelt sich um einen orthodoxen Christen, der gerade fastet. Der isst weder Fisch noch Fleisch. Bei uns in den Westkirchen ist in der Fastenzeit das erstere erlaubt, das letztere aber verboten. Warum eigentlich?

Nicht einmal das sonst „allwissende“ Wikipedia findet da auf die Schnelle eine Antwort. Man muss sich quasi durchhangeln. Aber auch so was kann ja interessant sein. Da erfährt man zum Beispiel, dass bei den Urchristen das Fasten zwar eine große Rolle spielte, aber keine Pflicht  war. Das wurde es offenkundig erst im 3. Jahrhundert. Und auch nur als „Kurzversion“: am Karfreitag und Karsamstag. Aber dann total. Später galt die Faustregel 4+2: An den beiden Tagen vor Ostern soll gar nicht gegessen…

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